Was ist das Thema Ihres Films
BIS SPÄTER, MAX!? Bis später, Max! ist eine
Komödie, ein literarisches Road Movie, bei dem
sich zwei Aspekte verbinden, die schon immer für
spannende Momente in der Kunst gesorgt haben: die
Liebe und die Literatur. Die Themen des Films sind
vielschichtig ineinander verwoben. Da ist
zunächst einmal ein erfolgreicher Mann, der sich
mit seiner schriftstellerischen Arbeit und seinen
Liebesaffären gut eingerichtet hat im Leben. Er
will sozusagen der Vergänglichkeit ein
Schnippchen schlagen. Bisher ist ihm das auch gut
gelungen, aber neuerdings hat er erstaunlich reale
Träume, die ihn verwirren. Er geht auf eine
Lesereise, wie er das schon oft getan hat, und dieses
Mal läuft etwas schief, als ob er in einem Traum
durch die falsche Tür gegangen wäre und nun
darin gefangen ist. Er hat sich in einer seiner
eigenen Kurzgeschichten verirrt. Auf einer zweiten Ebene erleben
wir, wie der Schriftsteller Max unterwegs sein
Material für Geschichten findet, wie er aus
realen Begegnungen mit Menschen, aus Träumen und
der Fantasie, Charaktere und Begebenheiten formt, und
wie diese Erfindungen dann zu Leben erwachen. Als
Schriftsteller ist Max wie ein besonders begabter
Handwerker, dessen Arbeitsmaterial das Leben selbst
ist. Dafür bewundern wir Leser und normalen
Menschen ihn, und gleichzeitig sehen wir, dass er
dieselben Probleme hat, wie wir alle. In seinen
Geschichten kann er Gott spielen, im Leben nicht. Er
wird zum Angsthasen, wenn er die Kontrolle verliert,
wenn er das Gefühl hat, eine Frau durchschaut ihn
oder wenn ihn eine existenzielle Erfahrung mit einem
Donnerschlag trifft. Wie haltbar sind unsere
Lebenskonzepte, wenn sie einer ernsthaften
Prüfung unterzogen werden? Ihr Film wird von Ironie und
einem sehr subtilen Humor getragen. Wie würden
Sie den Humor des Films beschreiben? Die Leichtigkeit des Films hat
viel mit dem Hauptdarsteller Otto Tausig zu tun, der
als gestandener Wiener Komödiant mit seinem
ironischen Charme und seinem warmen Dialekt den
Figuren, die er spielt, immer auch etwas Humorvolles
verleiht. BIS SPÄTER, MAX! ist eine
manchmal melancholische, zarte Komödie, und
manchmal brechen unerwartet bunte Momente der Farce
durch. Wir wollten die Geschichte nicht in das
übliche Komödienmuster pressen, sondern Raum
für Überraschungen, Geheimnisse und die
Fantasie des Zuschauers lassen. Wir haben versucht,
bis in die kleinen Figuren mit ironischem Subtext zu
arbeiten, selbst in Situationen, wo die Geschichte
sehr ernst wird. Diese Ironie hat auch viel mit New
York zu tun und dem dort sehr lebendigen
jüdischen Humor. Mich interessiert daran der
Pragmatismus, mit dem man dort dem Leben
begegnet. Ist BIS SPÄTER, MAX!
auch ein melancholischer Film? Stellenweise schon, denn
für Max ist es ja auch ein Rückblick auf
sein Image als charmanter Casanova, der sozusagen in
jedem Hafen eine Braut hatte. Er hat überhaupt
keine Lust, sich in die Rolle des weisen, älteren
Herren zu fügen. Es ist, bildlich gesprochen, ein
kühler Herbst und Max sehnt sich nach dem
Frühling, das kann vielleicht beim Zuschauer ein
Gefühl von Melancholie erzeugen. Die Haltung der Frauen im Film
ist überhaupt nicht melancholisch. Sie stehen mit
beiden Beinen fest im Leben und erkennen die Dinge so
wie sie sind, ohne Gefühlsduselei. Und Max Kohn
geht immer weiter voran, oder besser gesagt: Er
springt von Eisscholle zu Eisscholle. Er ist
ständig auf der Suche für ihn gibt es
kein melancholisches Stillstehen oder
Zurückblicken. Max ist ein Künstler,
Charmeur und Luftikus, total verstrickt in seine
Liebesgeschichten, nicht immer zuverlässig,
häufig chaotisch, aber immer voller positiver
Lebensenergie. Das zeichnet meiner Meinung nach auch
den Film aus. Im Kern geht es um
Vitalität und Lebenslust. Und um den Sieg der
Liebe über das Alter. Wie ist es Ihnen gelungen,
trotz des recht kleinen Budgets mit so renommierten
Schauspielern zu arbeiten. Neben dem großen
österreichischen Schauspieler Otto Tausig spielen
ja prominente amerikanische Schauspielerinnen wir
Barbara Hershey, Rhea Perlman und Tovah
Feldshuh? Otto Tausig war nach unserer
Zusammenarbeit bei dem Kurzfilm SPÄTE LIEBE, der
der Ausgangspunkt für BIS SPÄTER, MAX! war,
von Anfang an klar. Hinsichtlich der Frauenrollen
hatten wir schon früh das Ziel, sie mit bekannten
älteren Schauspielerinnen zu besetzen. Da
für diese Rollen meist nur drei bis vier Drehtage
vorgesehen waren, waren wir optimistisch, dass wir da
gute Chancen auf eine erstklassige Besetzung hatten.
Es war dann ganz erstaunlich:
niemand hat uns eine Absage geschickt. Das war zum
einen ein Verdienst meiner Casting Direktorin Heidi
Levitt aus L.A., die viel mit großen Regisseuren
gearbeitet hat. Dass die Schauspielerinnen
schließlich tatsächlich für einen
Bruchteil ihrer üblichen Gagen zugesagt haben,
hatte noch einen ganz anderen Grund, den ich erst in
den Gesprächen mit den Schauspielerinnen ganz
verstanden habe: Schauspielerinnen über vierzig
(!!) bekommen in Hollywood nur selten Rollen, wo sie
nicht nur Mütter oder Großmütter
spielen. Und hier gab es ganz wunderbare Rollen, in
denen es um Liebe und Erotik und Sex ging. Und
natürlich gibt es viele Schauspieler und
Künstler, die I.B. Singer lieben, und es ist erst
die dritte Verfilmung eines seiner Werke. Übrigens bin ich stolz
darauf, dass wir Oliva Thirlby für die kleine
Rolle des jungen Mädchens gefunden haben: kurz
nach dem Dreh hatte sie in JUNO dann ihren Durchbruch.
Alle am Set waren fasziniert von ihrer Konzentration
und ihrer Reife, dabei war sie gerade zwanzig, als wir
gedreht haben. Wie war die Zusammenarbeit
mit Otto Tausig? Es war ja bereits unsere dritte
Zusammenarbeit, wobei es sich bei BIS SPÄTER,
MAX! um die zweite große Rolle in einem meiner
Filme handelt und Otto in diesem Film gleich
drei Paraderollen für einen älteren
Schauspieler übernimmt. Otto Tausig hat eine
angesichts der vielen Brüche in seiner Biographie
- bemerkenswert positive Einstellung zum Leben. Er
teilt mit der Figur Max Kohn dieselbe Lebenshaltung,
er schaut nach vorne und wenn er zurück blickt,
ist immer Humor mit dabei. Otto Tausig ist aber im
Gegensatz zu Max kein Bohemien, sondern ein
gesellschaftskritischer, sozial engagierter Mensch.
Trotz seines hohen Alters, ist
Otto Tausig immer noch sehr aktiv, er spielt bis heute
im Theater und dreht viele Filme. Die Zusammenarbeit
mit ihm ist eigentlich wie mit anderen Schauspielern
auch. Natürlich ist er älter, aber er ist
beim Drehen immer sehr vital und voller
Energie. Auch seine amerikanischen
Kolleginnen waren von ihm begeistert. Es wurde ja
nicht nur vor der Kamera geflirtet. Alle am Set
liebten aber ganz besonders seine Präzision. Otto
Tausig nimmt natürlich sein ganzes Leben und
seine Biographie mit, und in seiner großen
Schauspielkunst gibt es in dieser Rolle nie einen
falschen Ton. Er ist übrigens ein Schauspieler,
der gerne und ausführlich probt, bis die Figur
wie ein maßgeschneiderter Anzug
sitzt. BIS SPÄTER, MAX! ist
auch ein Film über Amerika welches
Amerikabild wollen Sie zeigen? Obwohl wir nur ein kleines
Budget hatten, konnten wir an vielen verschiedenen
Orten drehen, so dass der Eindruck einer Reise durch
Amerika entsteht. Mir ging es dabei um beiläufige
amerikanische Impressionen im Hintergrund des Films,
die mein Kameramann Edward Klosinski mit viel Eleganz
ins Bild gesetzt hat. Ich habe häufiger in
Amerika gedreht und auch selbst immer wieder dort
gelebt. In BIS SPÄTER, MAX! wollte ich das
Amerika zeigen, das mir persönlich sehr
gefällt, ein Amerika jenseits der touristischen
Reize, das man so nicht so oft im Kino sieht.
Mir gefällt dabei das
Altmodische, dem man in den USA überall noch
begegnen kann. Eine Reise durch Amerika ist auch eine
Reise durch die Zeit. In Restaurants wird noch mit
Schecks bezahlt, die Züge stammen aus den 50er
Jahren und in Florida findet man Motels, in denen die
Zeit still zu stehen scheint. Wir wollten im Film eine
Polarität der Orte erreichen. Florida ist farbig,
golden und warm. Von New York gibt es fast nur
Innenaufnahmen und Blicke auf die Stadt aus Fenstern.
Die Straßenszenen haben wir in einer Gegend
gedreht, die früher nur Das Vierte
Reich hieß, ganz im Norden von Manhattan,
wo früher alle deutschen Emigranten um die 104.
Straße herum wohnten, unter der George
Washington Bridge. In New Hampshire wollten wir die
besondere Stimmung der amerikanischen Provinz
einfangen, Städte im Nordosten, die fast
aufgegeben worden sind (das ist übrigens nicht
weit weg vom Dartmouth College, wo ich zweimal mit
meiner Familie gelebt habe). Hier gibt es noch eine
Zugstrecke aber es kommt nur ein Zug am Tag,
der New York und Montreal verbindet. Wir wollten
unterschiedliche Orte mit starker Identität. Nach
den geeigneten Drehorten haben wir lange und
aufwändig gesucht, denn die Orte spielen immer
eine große Rolle in meinen Filmen. Der Film basiert auf drei
Kurzgeschichten des amerikanischen
Literaturnobelpreisträgers Isaac. B. Singer. Was
hat Sie an Singer gereizt? Die Welt, über die Singer
schreibt, hat mich schon immer fasziniert. Es ist die
Welt der Emigranten, die in den 40er Jahren aus Europa
kamen und sich in New York rund um die Upper Westside
angesiedelt haben. Das waren Juden aus Polen, der
Ukraine und anderen osteuropäischen Ländern,
auch aus Deutschland, die die Cafés mit ihren
Gesprächen über das alte Europa in ihren
Sprachen und ganz eigenen Dialekten gefüllt
haben. Dieses besondere Milieu hat
Singer zu seinen Geschichten inspiriert. Die Gegend um
Brighton Beach, in der Singer wohnte, war damals eine
sehr überschaubare Welt. Singer hat sie auch in
seiner Autobiographie Verloren in Amerika
wunderbar beschrieben. Es ist diese überschaubare
Welt, in der Singers Figuren unterwegs sind. Sie sind
fast wie gute Nachbarn, alle Figuren seiner
Geschichten könnten auch in einem Apartment-Haus
oder in derselben Straße wohnen in seinen
Geschichten tauchen z. B. auch immer wieder dieselben
Orte und Cafés auf. Wie kam es zur Verfilmung von
BIS SPÄTER, MAX!? Wir sind von Singers
Kurzgeschichte SPÄTE LIEBE ausgegangen. Das ist
eine Geschichte, in der die Figuren an einem einzigen
Vormittag eine komplette Liebesgeschichte mit
dramatischem Ausgang erleben. Diese Geschichte hat
mich damals sehr inspiriert. Ich habe mich dann daran
gemacht, ein Drehbuch für einen
abendfüllenden Spielfilm zu entwickeln, in dem
ich verschiedene Kurzgeschichten zu einer Handlung
zusammenführen wollte. Ich hatte die Idee,
mehrere Motive aus Singers Werk in einen Film zu
packen, was mit BIS SPÄTER, MAX! auch ganz gut
gelungen ist, glaube ich. Bei dieser Arbeit hat mir
der Autor Michael Gutmann sehr geholfen, eine
sinnvolle Struktur zu finden. Außerdem hat uns für
die Hauptfigur Max Kohn der reale I.B. Singer sehr
inspiriert, er hat ganz erkennbare Züge von I.B.
Singer selbst Max Wohnung haben wir nach
Originalfotos von Singers Wohnung eingerichtet. Das
kreative Chaos, das dort herrschte, die Hüte auf
dem Regal am Eingang, das kann man sich so gar nicht
ausdenken. Wie sind Sie vorgegangen, um
aus den Kurzgeschichten eine zusammenhängende
Geschichte für einen Langspielfilm zu
formen? Da die Finanzierung des Films
sich sehr lange hinzog, hatte ich viel mehr Zeit als
erwartet für das Drehbuch. Das war in gewissem
Sinn Glück im Unglück. Es stand für
mich sehr früh fest, dass die Kurzgeschichte DIE
AKTENTASCHE die Klammer des Films sein würde
die Lesereise als verbindendes, durchgehendes
Element. Bei einer Adaption von einem
Autor diesen Ranges ist die Verantwortung besonders
groß. Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich
der Vorlage gerecht werden kann. Singer
beschäftigt sich intensiv mit dem Innenleben
seiner Figuren, und das literarische Mittel des
Gedankenstroms spielt eine große Rolle. Das kann
der Film nur sehr bedingt übernehmen, er muss
Bilder, Schauplätze, Stimmungen und physische
Situationen finden, die diesem Gedankenstrom
entsprechen. Eine große Rolle spielte für
uns, dass Singer seine Personen nicht leichtfertig
karikiert. Hinzu kommt, dass er Verhaltensweisen nicht
restlos psychologisch erklärt. Drehbücher
neigen ja leider manchmal dazu, und die Menschen
wirken dann wie Schachfiguren. Bei Singer bleibt immer
auch ein Staunen gegenüber dem
überraschenden Moment, der nicht
enträtselbar ist. Oft musste ich abwägen, ob
das Medium Film mit seiner ihm eigenen Deutlichkeit
die Sache zu sehr erklärt oder ob wir da noch im
Tonfall von Singer sind. Besonders bei der Geschichte
von Simon, der in Florida Ferien machen will, haben
wir die Drehbuchentwürfe mehrmals durchdacht und
auch immer wieder verworfen. Bei dieser Geschichte war
die Gefahr besonders groß, am Ende zu
äußerlich zu werden und die Figuren
auszubuchstabieren. Ich empfinde es als großes
Geschenk, dass Elizabeth Peña die Rolle der
Esperanza übernommen hat. Sie gibt der
Frauenfigur Würde und eine Spur Geheimnis.
Durch die vorliegenden
Kurzgeschichten konnte ich auf durchgeformte starke
Charaktere zurückgreifen. Die Herausforderung bei
der Entwicklung des Buches bestand dann insbesondere
darin, Übergänge zwischen den
Erzählsträngen und Figuren zu schaffen, und
die verschiedenen Ebenen von Realität, Traum und
Phantasie in ein stimmiges Verhältnis zu
setzen. Letztendlich hat es mir beim
Schreiben natürlich stark geholfen, dass ich das
Buch Otto Tausig auf den Leib schreiben konnte.
BIS SPÄTER, MAX!, das
haben Voraufführungen des Films gezeigt, findet
großen Zuspruch gerade auch bei Frauen
wie erklären Sie sich das, angesichts der
Tatsache, dass alle Frauen im Film irgendwie auch
Spielbälle der Hauptfigur und seiner Phantasie zu
sein scheinen? Ich glaube, dass weibliche
Zuschauer in allen Frauenrollen Spiegel für
bestimmte Probleme finden, die sie mit Männern
haben oder gehabt haben. Sie können sich mit
ihnen und ihrer Situation identifizieren - mit
Rosalie, die ohne Kinder lebt, mit Reisels Eifersucht,
mit der Witwe in Florida. Auf der anderen Seite sind alle
Frauen im Film attraktive Frauen und haben ein aktives
Sexualleben selbst die drei Damen, die Max Kohn
in New Hampshire am Bahnsteig abholen, möchten
ihn ja am liebsten auffressen. Natürlich gibt es auch eine
sagen wir voyeuristische Perspektive auf
Abstieg und Fall eines selbstherrlichen Charmeurs. Und
zu guter Letzt darf man auch den Charme von Otto
Tausig nicht außer Acht lassen. Der macht ihn
gerade für Frauen eben irre attraktiv. Singer sagte von sich:
Ich schreibe über ungewöhnliche
Menschen in ungewöhnlichen Umständen
könnte dieser Satz, übertragen auf
das Filmemachen, auch für Sie
gelten? Sie sind sicherlich nicht
ungewöhnlich im Sinne eines Plots, den man in
einem spektakulären Satz zusammenfassen
könnte. Die Personen beginnen ungewöhnlich
zu werden, wenn man sich die Zeit lässt, sie und
ihre Lebensumstände lange genug zu betrachten.
Ich rücke in meinen Filmen gerne Randfiguren in
den Mittelpunkt und bemühe mich, sie
zunächst einmal zu erfassen und nicht zu werten.
Bevor die Großaufnahme kommt, werden sie erst
einmal in ihrem Lebensraum geschildert. Mich leitet
beim Filmemachen, auch in meinen Dokumentarfilmen, ein
Interesse an Menschen, an Leuten, die etwas riskiert,
aber auch Verlust erlitten haben. Rückblickend fällt mir
auf, dass in meinen Filmen Emigranten immer wieder
eine wichtige Rolle gespielt haben, ganz
wörtlich, aber auch im übertragenen Sinn:
Menschen, die zwei Welten in sich tragen. Durch die
doppelte Identität entstehen
Missverständnisse, zwiespältige
Gefühle, auch Ironie und Humor. Daher sind alle
meine Filme nie reines Drama, sondern immer auch
Komödie. Mich fasziniert dieses Hin- und
Hergerissensein. Otto Tausig hat mir es einmal so
erklärt: was Heimat ist und bedeutet, versteht
man erst, wenn man in der Fremde leben
muss.

Interview
mit Regisseur und Drehbuchautor Jan
Schütte